Sommerferien Schulferien: Wohin mit meinem Kind?

Freizeit
Die Sommerzeit bedeutet für viele berufstätige Eltern einen Drahtseilakt
Titelbild zu Schulferien: Wohin mit meinem Kind?
© Foto: Sergey Novikov/Adobe Stock

Sechs Wochen Sommerferien – für Schüler und Schülerinnen bedeutet das die große Freiheit. Für viele berufstätige Eltern hingegen heißt das vor allem eines: Sie müssen sich organisieren und die Kinderbetreuung und Arbeit unter einen Hut bekommen. Denn selbst wenn Mama und Papa ebenfalls Urlaub einplanen, mehr als zwei, drei Wochen haben sie wohl kaum frei und die „große Pause“ ist damit längst nicht abgedeckt. Um Stress zu vermeiden, lohnt es sich, die Ferien deshalb frühzeitig zu planen. Vor allem bei jüngeren Kindern muss eine lückenlose Betreuung garantiert sein. Doch auch ältere Kinder sollten nicht sich selbst überlassen werden.

Wohin also mit dem Nachwuchs? Was tun? Wir zeigen euch ein paar Möglichkeiten auf, wie berufstätige Eltern die Sommerferien am besten organisieren können.

Oma und Opa

Großeltern sind in vielen Familien die wichtigste Stütze und insbesondere jüngere Schulkinder genießen die Sommerzeit mit ihnen. Glücklich können sich also all jene Mamas und Papas schätzen, deren eigene Eltern Rentner, noch fit sind und in der Nähe wohnen. Aber auch bei weiter entfernt lebenden Großeltern wäre es eine Option, dass die Kinder entweder dort Ferien machen oder man selbst mitfährt und von dort aus im Homeoffice arbeitet.

Sich mit Freunden, Nachbarn und Bekannten organisieren

Eindeutig geht es allen Eltern von schulpflichtigen Kindern so, dass sie sechs Wochen Ferien organisiert bekommen müssen. Es ist also hilfreich, sich mit Freunden, Nachbarn und Bekannten abzusprechen, wer wann Zeit hätte, den Nachwuchs zusammen zu betreuen. Während ein Elternteil in der einen Woche aufpasst, ist das andere dann in der nächsten dran.

Freizeitangebote in der Region nutzen

In der Ferienzeit gibt es je nach Region und Wohnort immer häufiger abwechslungsreiche Freizeitprogramme, die berufstätige Eltern entlasten. Spannende Tages- oder Wochenkurse, großartige Ausflüge oder Camps mit Freunden lassen Kinderherzen höherschlagen.

Öffentliche Einrichtungen

Öffentliche Einrichtungen in den größeren Städten wie Schulen oder Verwaltung bieten in den Ferien meist selbst Betreuungsmöglichkeiten an. So ist der Hort vielleicht ganztags geöffnet oder unternimmt mit den Kindern verschiedene Aktivitäten wie zum Beispiel Tagesausflüge.

Homeoffice

Für Arbeitnehmer, die auch im Homeoffice arbeiten können, ist die Sommerferien-Planung sicherlich etwas einfacher und flexibler. Doch jede Medaille hat bekanntlich zwei Seiten. Gerade bei kleineren Kindern, die Regeln wie „Mama nicht am Computer stören“ oder „Nicht in den Mund stecken, das ist gefährlich“ noch nicht verstehen (wollen), kann die Vereinbarkeit von Beruf und Familie nur schwer umgesetzt werden.

Angebote vom Arbeitgeber

Um ihre Angestellten bei der Überbrückung von Kita-Schließzeiten und Schulferien zu unterstützen, können auch Arbeitgeber Angebote und Programme für die Ferienbetreuung der Kinder bereithalten. Der Nachwuchs ist dann in Ferienkursen untergebracht oder unternimmt Ausflüge und kurze Reisen. Allerdings kommt so ein Angebot meist nur von eher großen Firmen.

Autor
Maria Lampe

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